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Über 270 Aussteller und rund 500 Marken aus Deutschland auf der MSV 2016 in Brünn

Voll ausgebucht, die größte MSV seit 5 Jahren: 1.650 Aussteller, nahezu die Hälfte aus dem Ausland, und 80.000 Besucher werden erwartet. Deutschland wird auf der Messe mit über 270 Ausstellern, rund 500 Marken und zwei Gemeinschaftsständen vertreten sein. Das Leitthema der Messe ist „Industrie 4.0 – integrierte und automatisierte Industrie“. Darauf fokussiert auch der sächsisch-tschechische Workshop „Maschinenbau 4.0“, ausgerichtet von der DTIHK und der Wirtschaftsförderung Sachsen.

Maschinen aus Tschechien sind weltweit ein Renner. Die Automobilindustrie ist der wichtigste Impulsgeber für die Branche und sorgt für konstante Nachfrage. Das Marktvolumen im Bereich Maschinen und Anlagen stieg nach Berechnungen von Germany Trade & Invest (GTAI) 2015 um 15 Prozent. In Tschechien wurden Ausrüstungsgüter im Wert von 6,6 Mrd. Euro abgesetzt. Immer erfolgreicher sind tschechische Ausrüster auch auf Auslandsmärkten.„Deutschland ist für Tschechien Handelspartner Nummer eins. Letztes Jahr verzeichnete der bilaterale Außenhandel mit einem Volumen von 75,8 Mrd. Euro wieder einen Rekord. Davon entfällt ein Drittel auf Maschinen, Kfz und Kfz-Teile. Die Verzahnung zwischen Deutschland und seinem Nachbarn ist groß und bietet noch viele Geschäftschancen“, sagt Bernard Bauer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DTIHK.

Am stärksten ist auf der MSV der Freistaat Bayern vertreten, auch mit einem Gemeinschaftsstand. Danach folgen Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Der Anteil dieser drei Bundesländer am deutsch-tschechischen Außenhandel mit Maschinen, Kfz und Kfz-Teilen beläuft sich auf mehr als 50 Prozent. Auf dem mitteldeutschen Gemeinschaftsstand werden sich Unternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vorstellen. Der Großteil deutscher Aussteller kommt aus den Bereichen Materialien und Komponenten für den Maschinenbau, Elektronik, Automatisierungs- und Messtechnik, Bearbeitungsmaschinen, Umformmaschinen und Präzisionswerkzeuge.

Genauso wie in Deutschland ist nun auch in Tschechien Industrie 4.0 das Top-Thema. Der tschechische Maschinenbau setzt auf neueste Technologien. Ende August vereinbarte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrem tschechischen Amtskollegen Bohuslav Sobotka eine Vertiefung der Zusammenarbeit beider Länder im Bereich der digitalen Vernetzung. Die MSV bietet dafür ein interessantes Forum. Digitalisierung und Automatisierung im Maschinenbau ist auch das Thema des sächsisch-tschechischen Workshops „Maschinenbau 4.0“, den die DTIHK gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Sachsen veranstaltet. Auf dem Workshop werden sich auch der Wirtschaftsstandort Zittau und die Kunststoffbranche in der Oberlausitz präsentieren.

Über die MSV 2016 führt auch der Weg zu Chinas Maschinenbau. China präsentiert sich als offizielles Gastland in einem Pavillon mit über 150 Ausstellern, auch die größten Metropolen und mehrere Provinzen sind dabei.

Die Internationale Maschinenbaumesse MSV findet vom 3. bis 7. Oktober in Brünn statt, gemeinsam mit den Fachmessen für Metallbearbeitung (IMT), Schweißtechnik (WELDING), Gießereitechnik (FOND-EX), Kunststoffindustrie (PLASTEX) und Oberflächenbehandlung (PROFINTECH).

Die DTIHK ist offizieller Vertreter der Messegesellschaft Brünn in Deutschland.

Weitere Informationen zu den Messen finden Sie hier.


Quelle: Pressemitteilung DTIHK, Prag 16.09.2016

Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK)
www.tschechien.ahk.de
info@dtihk.cz